Morsleben Erörterung abgeschlossen
Dieser Stilllegungplan wird keinen Bestand haben
Bei der Stilllegung der Atommüllkippe Morsleben geht es gleichermaßen um die Sicherheitsinteressen der Menschen in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen wie um die exemplarische Bedeutung, die das Verfahren für den zukünftigen Umgang mit Atommüll hat. Mehr...
Mehr als 50.000 Einsprüche gegen AKW-Bau in Polen.
Verbände für Energiewende im Nachbarland
Berlin: Mehr als 50.000 Bundesbürger haben bei den polnischen Behörden Stellungnahmen, Widersprüche und Einwendungen gegen einen Einstieg des Nachbarlandes in die Atomkraftnutzung eingereicht. Mehr...
Massive Belege gegen Gorleben
Die Sitzung des Gorleben-Untersuchungsausschusses entwickelt sich noch rasant: Der von der Opposition geladene Zeuge Ulrich Schneider brachte nicht nur eindrucksvolle Belege gegen die Eignung Gorlebens als Endlagerstandort vor. Durch seine Aussagen konnten auch noch mehrere eindeutige Manipulationen und Vertuschungen durch die Behörden aufgedeckt werden.
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Abpfiff für Atomkraft – Atomausstieg jetzt!
Nach der skandalösen Entscheidung der Bundesregierung läuft der Protest erst richtig an: Es gibt es keine Lösung des Atommüllproblems! Wie bei allen anderen Demonstrationen, Umzingelungen und vielen weiteren Aktionsformen im heißen Herbst werden wir auch am 16.12. zeigen, dass Atomkraft keine Chance mehr hat.
Schluss damit – jetzt erst recht!
Kundgebung mit Mahnwache zum Castortransport durch Sachsen-Anhalt
am 16.12.2010 von 13 -15 Uhr auf dem Domplatz in Magdeburg, vor dem Landtag
- mit Reden von:
Oliver Wendenkampf, BUND Sachsen-Anhalt e.V.
n.n., Initiative gegen das Atommüllendlager Morsleben e.V.
n.n., Anti-Atom-Gruppe Braunschweig
Dorothea Frederking, Bündnis 90/Die Grüne Sachsen-Anhalt
Marko Mühlstein, SPD Sachsen-Anhalt - einem Castor-Zug-Modell und vielen Infos
- einer Mahnwache um 14 Uhr (bringt Kerzen mit!)
Hier gibts den Demoaufruf zum Ausdrucken und/oder weiterverteilen...
BUND fordert Bundespräsidenten Wulff auf, die Atomgesetznovelle nicht zu unterzeichnen. Jahresversammlung des Umweltverbandes bestätigt Vorstand
Bad Hersfeld/Berlin: Bei seiner Jahresversammlung im hessischen Bad Hersfeld hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Bundespräsident Christian Wulff aufgefordert, die verfassungswidrige Atomgesetznovelle nicht zu unterzeichnen.
"Die schwarz-gelbe Regierungskoalition hat mit der Aufkündigung des bisherigen Atomausstiegs einen breiten gesellschaftlichen Konsens verlassen. Sie hat sich zur Geisel der Stromkonzerne machen lassen und wird sich auch wegducken, wenn 2011 die Pannen-Reaktoren in Krümmel und Brunsbüttel wieder ans Netz gehen sollen. Diese Politik ist nicht nur gefährlich, sie blockiert eine zukunftsfähige dezentrale Energieversorgung mit umweltfreundlichen erneuerbaren Energien und durch Stadtwerke", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Kommenden Generationen werde mit dem wachsenden radioaktiven Atommüllberg ein unverantwortbares strahlendes Erbe aufgebürdet.
Die rund 140 BUND-Delegierten in Bad Hersfeld kündigten an, gegen weitere Rückschritte beim Umwelt- und Klimaschutz aktiv vorzugehen. So werde es anlässlich des 25. Jahrestages der Tschernobyl-Katastrophe einen bundesweiten Aktionstag gegen die Atomenergie geben. Der Verband will die rückwärtsgewandte Atompolitik von Schwarz-Gelb auch zum Thema der Wahlkämpfe im kommenden Jahr machen. Zugleich soll der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien gestärkt werden. Bestrebungen, den Ausbau der Erneuerbaren durch die Aufweichung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zu bremsen, werde der Verband entgegentreten.
Weiger: "Atomenergie und erneuerbare Energien passen nicht zusammen. Mit den derzeit vorhandenen zentralistischen Strukturen und mit billigem Atomstrom wollen die großen Stromkonzerne viele Milliarden zusätzlich einstreichen. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz, das die dezentrale Energieversorgung fördert, steht ihnen dabei im Weg. Trotz ihrer enormen Gewinne erhöhen die Konzerne die Strompreise und schieben den erneuerbaren Energien die Schuld zu. Der BUND wird es den vier großen Stromkonzernen nicht durchgehen lassen, wenn sie die regenerativen Energien blockieren."
Die Delegierten bestätigten den BUND-Vorsitzenden Hubert Weiger und die stellvertretenden Vorsitzenden Ulrike Mehl und Klaus Brunsmeier jeweils mit großen Mehrheiten in ihren Ämtern und beschlossen die verbandspolitischen Vorhaben für das kommende Jahr. In einer Resolution forderten sie außerdem die bundesweite Renaturierung wertvoller Moorflächen. Um die herausragende Bedeutung von Mooren für den Artenschutz und als Speicher für das Klimagas CO2 zu sichern, müsse ein nationales Moorschutzprogramm in Höhe von jährlich 50 Millionen Euro aufgelegt werden.
Der BUND hat 16 Landesverbände und ist mit über 480000 Mitgliedern, Förderern und Spendern die größte föderal strukturierte Natur- und Umweltschutzorganisation Deutschlands.
EU Komission fordert Endlagerpläne bis 2015
Artikel aus der Mitteldeutschen Zeitung vom 04.11.2010
18. September: Atomkraft – Schluss jetzt! Kommen Sie zur Demo nach Berlin
"Atomkraft – Schluss jetzt!": Das Motto der Demonstration am 18. September ist unmissverständlich. Zwei Drittel der Bevölkerung wollen keine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke in Deutschland. Der BUND ruft gemeinsam mit anderen Gruppen zur Großdemonstration und Umzingelung des Regierungsviertels in Berlin auf. Seien Sie dabei!
Hier finden Sie den Leitfaden zur Organisation von Demobussen
Weitere Informationen unter: www.bund.net/?5110
Pressehintergrundgespräch zum Stand der Stilllegung der atomaren Altlast Morsleben
Am Dienstag, den 27. Juli fand um 11 Uhr in den Räumen des BfS Info Morsleben ein Pressegespräch zum aktuellen Stand der „atomaren Altlasten Morsleben“ mit Prof. Hubert Weiger, Bundesvorsitzender BUND e.V., Oliver Wendenkampf, Geschäftsführer BUND Sachsen-Anhalt e.V., Andreas Fox, Vorsitzender BI-Morsleben und Jochen Dettmer, Einwender, statt.
Hier lesen Sie das Hintergrundpapier zum Pressegespräch zur atomaren Altlast Morsleben.
Das Bundesamt für Strahlenschutz reagiert
Als Reaktion auf die Medienbeiträge nach dem Pressehintergrundgespräch wurde in der Magdeburger Volksstimme vom 10.8. eine Stellungnahme des BfS veröffentlicht.








